Ein altes Ehepaar am Frühstückstisch, eine Tasse Kaffee, die Zeitung. Die Großeltern auf der Packung geben diesem Kaffee seinen Namen, Nonnetti. Und so trinkt er sich auch. Ein klassischer Espresso aus Triest, kräftig und rund, mit einem deutlichen Duft nach getoastetem Brot. Wer morgens einen Espresso will, der einfach funktioniert, ist hier richtig.
Im Geschmack
Getoastetes Brot · Keks · kräftiger Körper · wenig Säure
Das getoastete Brot ist schon beim Mahlen da. Die Keksnote nennt Hausbrandt selbst in der Geschmacksbeschreibung.
Der Robusta-Anteil im Blend ist bewusst gesetzt. Er bringt Körper und Crema und hält die Säure im Hintergrund. Deshalb geht Nonnetti auch mit Milch nicht unter. Selbst im Capo in B, dem kleinen Triester Espresso mit Milchschaum im Glas, bleibt der Kaffee klar im Vordergrund.
Herkunft
Ein Blend aus Bohnen aus Asien, Mittel- und Südamerika. Hausbrandt komponiert ihn als klassische italienische Mischung, bei der nicht die einzelne Herkunft zählt, sondern das gleichbleibende Ergebnis in der Tasse.
Zubereitung
- Siebträger: 18 g Kaffeemehl, 41 g in der Tasse, 25 Sekunden. Das ist mein Rezept.
- Milch: Cappuccino und Capo in B funktionieren, der Kaffee bleibt präsent.
- Vollautomat: Der kräftige Körper und die geringe Säure machen Nonnetti zu einer verlässlichen Bohne für den Vollautomaten.
Der Röster
Hausbrandt röstet seit 1892 in Triest und war eine der ersten Röstereien am Kaffeehafen der Stadt. Italienische Rösttradition mit österreichischen Wurzeln.
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